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Praktische Umsetzung und Optimierung der Module

Nachdem die Planung und Entwicklung der Module abgeschlossen ist, werden diese hinsichtlich ihrer Lernziele und fachdidaktischer Methoden in der Praxis evaluiert. Hierfür wählen wir den Ansatz des nutzenorientierten Design-Based Research. Ein wichtiger Aspekt dieses Ansatzes ist die Zusammenarbeit von Forschern und Praktikern. Durch Interventionsmaßnahmen im Feld können beide Expertengruppen für die didaktische Weiterentwicklung der Module als auch der Lerntheorien als auch der diesen zugrunde liegenden Lerntheorien wichtige Impulse liefern.

Durch die Nutzung quantitativer und qualitativer Methoden bekommen wir ein umfassendes Bild über den praktischen Nutzen der entwickelten Module. Durch die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis als auch der Zusammenarbeit von Forschern und Praktikern erwarten wir durch die zyklische Bearbeitung der Module vielschichtige Erkenntnisse, welche i. etwas über die Veränderung der Lernerperspektiven nach Durchlauf der Lehr- Lerneinheit verraten, ii. etwas über die Effizienz in Bezug auf die Veränderung des Wissens, des fachlichen Selbstkonzepts, dem Interesse am Fach und der Selbstwirksamkeitserfahrung aussagen und iii. für die Optimierung hinsichtlich ihrer didaktischen Strukturierung und fachlichen Inhalte mit Bezug zu den Schülervorstellungen herangezogen werden können.

Diese Erkenntnisse werden in einer Re-Design-Phase und in einer darauffolgenden Praxisphase eingearbeitet und dann erneut evaluiert. Dadurch können wir letztendlich eine Qualitätssicherung und effiziente Weiterführung des Modellgartens und der Module gewährleisten.

 

Entwicklung von Garten-Modulen und von modulspezifischem Arbeitsmaterial nach fachdidaktischen Kriterien

Für die Entwicklung von Garten-Modulen und modulspezifischen Arbeitsmaterials legen wir das Modell der Didaktischen Rekonstruktion zugrunde (Kattmann, 2007).

Dabei werden über ein rekursives Vorgehen die drei Teilbereiche Fachliche Klärung, Lernerperspektiven und Didaktische Strukturierung untersucht und zueinander in Beziehung gesetzt, um einen umfassenden Überblick über die fachdidaktische und gestalterische Entwicklung zu bekommen. Diese sind insbesondere für die Berücksichtigung inklusiven Unterrichts unverzichtbar. Durch dieses systematische Vorgehen erwarten wir, dass die Module besonders effizient im didaktischen Aufbau sind und dass durch die Entwicklung von modul- und fachspezifischem Arbeitsmaterial hohe Lernerfolge erzielt werden können. Des Weiteren steigt durch die umsichtige Planung und Berücksichtigung aktueller Lehrpläne sowie die geltenden Vorgaben der Kultusministerkonferenz die Akzeptanz der Schulen und Lehrkräfte, da der Besuch des Modellgartens als gewinnbringende Ergänzung zum Schulunterricht genutzt werden kann.

Dies wird weiterhing durch die Entwicklung fächerübergreifender Module unterstützt. Da wir ebenfalls inklusive Aspekte berücksichtigen, gewinnt der Modellgarten zusätzlich an Attraktivität als außerschulischer Lernort.

 

 

Forschungsarbeiten im Rahmen des MoMo-Gartens

Im Zusammenhang mit dem MoMo-Garten wurden und werden die folgenden wissenschaftlichen Forschungsarbeiten erstellt:

Förderung des kooperativen Lernens von inklusiven Schulklassen im außerschulischen Lernort Garten

Promotionsarbeit

Thema: Die Dissertation befasst sich mit der Ausgestaltung und Evaluation eines Unterrichtskonzepts für den außerschulischen Lernort Garten und zur Förderung des Kooperationsverhaltens bei Schülerinnen und Schüler aus inklusiven Klassen. 

Ansprechpartner: Keven Münchhalfen (k.muenchhalfen@uni-koeln.de)

Nistkastenkamera

Bachelorarbeit

Thema: Im Zusammenhang mit einer Bachelorarbeit soll das Modul zum Nistkasten didaktisch aufbereitet und zu einer Projektarbeit im Rahmen einer AG an einer Gesamtschule umgesetzt werden.

Ansprechpartner: Sven Kupfer (sven.kupfer(at)uni-koeln.de)

Gärtnern in Hochbeeten

Bachelorarbeit

Thema: Geplant ist eine Bachelorarbeit, welche sich näher mit dem Thema „Gärtnern in Hochbeeten“ beschäftigt. Ziel dieser Arbeit ist es einen Leitfaden für Lehrer zu erstellen, in welchem Einsatzmöglichkeiten der Hochbeete im Unterricht aufgezeigt werden. Zur Zeit befindet sich die  Bachelorarbeit noch in der Planungs- und Forschungsphase. 

Ansprechpartnerin: Christina Kastner (kastner.christina(at)web.de)