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Photovoltaikanlage

Dieses Modul bietet Schulen eine einfache Lösung zur netzunabhängigen Stromversorgung ihrer Gartenanlagen und zeigt Schülerinnen und Schülern im weiteren Sinne eine mögliche Lösung unseres aktuellen Energieversorgungsproblems.

Es wurde hier im MoMo eine Photovoltaikanlage eingerichtet, die sowohl den im Nistkasten eingebauten Computer, als auch die Nistkastenkamera selber mit Energie versorgen kann. Momentan sorgt die Anlage für die Umwälzung der Teichmodule.

Hierbei hängt die Dimensionierung der Anlagenkomponenten stark vom Standort der Photovoltaikmodule ab.

  • Für die Planung der Anlage sollte genau bekannt sein welche Verbraucher versorgt werden sollen. Dabei spielt die Leistung der Verbraucher und natürlich die Betriebsdauer eine Rolle. Für die Nistkastenkamera war es z.B. wichtig, dass die Anlage 24 Stunden pro Tag genug Energie liefert, da der Computer sonst neu gestartet werden muss. Für die Umwälzung der Teichmodule spielt dies keine große Rolle, da die Brunnenpumpen einfach wieder eingeschaltet werden können, sobald genug Energie verfügbar ist.
  • Bei der Planung sollte man also immer rückwärts vorgehen: Welche Energiemenge wird täglich benötigt? Dazu wird die Leistung mit der Betriebsdauer multipliziert.
  • Beispiel: Leistungsaufnahme Nistkastenkamera: ca. 1,2W, Betriebsdauer: 24 h. Daraus folgt eine täglich benötigte Energiemenge von 1,2 W * 24 h = 28,8 Wh.