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Chutney kochen aus Mispeln

Der Mispelbaum in unserem Garten trägt auch in diesem Jahr wieder reichlich Früchte und immer wieder werden wir von Passanten angesprochen, was das denn eigentlich für eine Frucht sei und ob man sie essen kann.

Man kann! Allerdings braucht man Geduld, denn die Mispel ist eine Frucht, die man erst Ende Oktober / Anfang November erntet kann. Die unreifen Früchte sind sehr hart und haben einen hohen Tannin-Gehalt, weshalb sie früher zum Gerben benutzt wurden. Erst wenn die Mispeln sich bräunlich verfärben und weich sind, kann man sie essen.

Wie schon im vergangenen Jahr haben wir einen Tag ganz der Mispel gewidmet. Mit Unterstützung des Berufsfeldpraktikanten Jorrit König wurden die Mispeln zu zwei Sorten Chutney verarbeitet, die besten Ankang gefunden haben!

 

Von der Frucht zum Chutney

Unreife Mispeln

Unreife Mispeln

Wir haben die unreifen Mispeln aussortiert, da man diese noch nicht essen kann.

Gewürze

Gewürze

Für das Chutney wurden als erstes verschiedene Gewürze angeschwitzt.

Weitere Zutaten

Weitere Zutaten

Zu den Gewürzen kamen dann das Mispelmus, Äpfel, Apfelessig und Zucker in den Topf.

Geduld

Geduld

2,5 Stunden hat das Chutney geköchelt, bis es eine recht feste Konsistenz hatte.

Ab ins Glas

Ab ins Glas

Insgesamt sind über 40 Gläschen Chutney entstanden, das man gut zu Fleisch, aber auch auf Brot essen kann.